Projektkoordinatorin

Amt der Vorarlberger Landesregierung;
Referat für Frauen und Gleichstellung Vorarlberg

Projektpartnerinnen

Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann, Graubünden
Amt für Soziale Dienste, Fachbereich Chancengleichheit, Fürstentum Liechtenstein

Informationspartnerschaft

mit dem süddeutschen Raum (Ober- und Unterallgäu)

Ausgangslage

Trotz aller Veränderungen, die vor allem die Rolle der Frauen betreffen, leben wir nach wie vor in einer Gesellschaft, in der Männer in allen wesentlichen Bereichen die dominante Rolle spielen – in der Wirtschaft, in der Politik, in der Verwaltung, in den Medien und in den Kirchen. Das zeigt sich besonders in der Arbeitswelt. Bei der Wahl der Schulform ebenso wie im Alltag. Obwohl sich die Geschlechterrollen gewandelt haben, und sie als soziale Konstrukte anerkannt werden, haben sich Rollen­stereo­type, also die Vorstellung davon, was als weiblich gilt und was als männlich, keineswegs aufgelöst.

Ziele des Projekts

  • es erweitert das Rollenspektrum von Frauen und Männern im Kontext der Erwerbsarbeit und der Familienarbeit;
  • es wirkt Rollenstereotypen entgegen;
  • es ermutigt Jugendliche sowie Frauen und Männer, neue und unübliche Wege zu beschreiten und sich entsprechend der persönlichen Neigung und Talenten zu entfalten;
  • es trägt zu einer Ausgewogenheit der Geschlechterverhältnisse in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens bei;
  • es fördert eine grenzüberschreitende Expertise zum aktuellen Rollenverhalten und Rollenverständnis in Vorarlberg, im Kanton Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein;
  • und es vertieft und verankert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Thema Rollenstereotypen und deren Aufweichung.

Zielgruppe

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Erwachsene aus Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein.

Fürstentum Liechtenstein Stabsstelle für Chacnengleichheit Graubünden interreg IV Europäische Union